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Lords of the Boards

Heute haben wir es endlich geschafft. Wir haben uns Boards, Boots und Jacken geliehen und ab ging es in die Lower Mountains des Mt Ruapehu. Das Wetter war zwar nur durchschnittlich, bedeckt mit starkem Wind und ein wenig Schneefall, dafuer hatten wir eine Menge Spass und haben nun ein paar blaue Flecken an Knien und Armen und einen ausgewachsenen Muskelkater am ganzen Koerper. Hoffentlich schaffen wir es in den naechsten Tagen nochmal.

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Endlich wieder Schnee!

Nach einigen Tagen ‘rumcruisen’ haben wir im Skigebiet von Mt Ruapehu einen Job gefunden. Hier gibt es drei mit Schnee bedeckte Vulkane. Einen davon kennen einige auch als ‘Mt Doom’ aus Herr der Ringe! Derzeit haben wir dort oben 2.15 m Schnee, allerdings nicht hier im Tal. Wir waren auch noch nicht Snowboardfahren, aber wir sind schon gut praepariert mit Wanderstiefeln und Snowboardhosen. Wir wohnen in einer alten Skilodge und arbeiten dort seit 4 Tagen wo immer wir gerade gebraucht werden. Dafuer wird unser Camper weiterbezahlt, wir wohnen for free und bekommen natuerlich die ca. 6 Stunden pro Tag bezahlt. Eigentlich ein ganz guter deal, oder? Heute Abend soll eine Snowboard Competition im Garten stattfinden, wofuer gerade fleissig an einer schneebedeckten Rampe gebastelt wird. Handyempfang haben wir meistens keinen und e-mails koennen wir auch nicht so oft checken, sorry.

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Rotorua - blubbernder Schlamm und zu viel Schwefel

Wir sind nun im vulkanisch aktivsten Teil Nord Neuseelands. Es blubbert und raucht hier ueberall. Man kann schon Kilometer vorher den fuer dieses Gebiet typischen Schwefelgeruch wahrnehmen. Ja selbst auf den Golfplaetzen soll es vorkommen, das die Baelle fuer alle Ewigkeit im grauen, wabernden Matsch, der fester Bestandteil der Plaetze ist, verschwinden. Wir haben uns hier allerdings nicht so lange aufgehalten und unseren Weg auf dem Vulcanic Highway Richtung Sueden nach Taupo fortgesetzt.

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Destination unknown…

Wir haben uns nun also einen Wicked Camper (www.wickedcampers.com) gemietet und sind auf dem Weg. Nur wohin wissen wir noch nicht ganz. Heute haben wir ein heisses Fussbad in den Quellen von Hot Water Beach genommen. Das Wasser war wirklich hot! Einige Spatenstiche an der richtigen Stelle und fertig ist die Strandbadewanne. Anders als andere waren wir vorsichtig und haben uns nicht den Hintern verbrannt. Neuseeland ist soweit wunderschoen und gruen und gruener und noch gruener als gruen. Auf jeden Fall nicht so rot wie Australien. Es gibt Doerfer, kleinere Staedte, Strassen und ansonsten nur Natur. Aber was uns wirklich verwundert ist, wir haben viel mehr Wuschelkuehe als Knuddelschafe gesehen. Naja, kann ja noch kommen. Wir haben uns auch noch einen Lonely Planet Reisefuehrer zugelegt, weil ohne geht es irgendwie nicht. Jetzt wissen wir auch, dass es nur 4 Millionen Einwohner, dafuer aber 2.6 Mio Besucher im Jahr auf Neuseeland gibt.

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0064 211 85 87 88 - That’s my number…

Ohne Zusatzzahl und ohne Gewaehr fuer Empfang seht Ihr hier unsere neue, teure Vodaphone Handynummer! Vodaphone ist hier der einzige Anbieter, der prepaid SIM-Karten verkauft! Wenn wir bald eine Antwort auf unsere Buchungsanfrage bekommen, touren wir ab uebermorgen fuer 7 Tage mit einem coolen Wicked Camper durch die Gegend fuer nur 100 Euro die Woche inkl. Versicherung. (Momentaner Wechselkurs: 1Euro=2NZD!) Wir hoffen auf dem Weg gleich einen Job zu finden.

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Auckland, 15 Grad

Jetzt sind wir da, im Kiwiland, haben ein Konto eroeffnet, eine Taxnummer beantragt und noch keinen Job. Dies wird nun in Angriff genommen. Wir sind uns noch unschluessig in welche Richtung wir reisen sollen und womit. Immerhin gibt’s hier in Aucklands Buecherei free internet. Um SIM-Karte kuemmern wir uns noch, also etwas Geduld bitte.

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Oschi ist verkauft!

Und wir sind traurig ihn nicht mehr fahren zu duerfen, aber gluecklich fuer ihn, dass er sehr nette neue Besitzer hat, die zu wuerdigen wissen, dass er so ein netter ist. Beim Haendler haetten wir gerade mal 200 -300 Dollar bekommen. Unglaublich! Morgen geht’s also weiter ins Kiwiland. Hier regnet es wohl um uns den Abschied leichter zu machen… Heut waren wir im Museum, nun packen wir die Backpacks.

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Back in Brisbane

Keiner will unseren Oschi…so scheint es, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, noch bleiben uns vier Tage bis zum Abflug. Wir haben es mit einem Rubbellos versucht und immerhin 8 Dollar Gewinn gemacht! Anstatt diese sinnlos auszugeben, haben wir unser Lunch ins Blood Donation Center verlegt. 500 ml Blut gegen Snacks. Klingt nach einem guten Deal fuer Backpacker! Aber leider geht das ja nur alle drei Monate… Die Steuererklaerung ist abgegeben und das Konto aufgeloest.

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Happy High Herbs

Um nur einen typischen Hippieladen im kleinen Oertchen Nimbin zu nennen. Nimbin hat eine sehr interessante Geschichte. 1973 kamen hier Studenten aus ganz Australien zusammen, um auf dem Aquarius-Festival als eine Community zu feiern. Vielen gefiel dieser Hippiespirit so gut, dass sie gleich dortblieben oder wiederkehrten. Die Einwohner sind allem gegenueber sehr tolerant und immer fuer einen ‘Smoke’ zu haben. Es gibt sogar eine Bar, in der illegal oeffentlich geraucht wird. Die ‘Nimbinhempbar’ demonstriert gegen die Drogengesetze und ist fuer die legalisierung von Cannabis. Um die Oeffentlichkeit aufmerksam zu machen, stellt sie sich live mit Webcam ins Internet unter www.nimbinhempbar.com . Ist einen Klick wert, besonders die Performance um 4:20 Ortszeit. Die kleine Hauptstrasse besteht aus Hippielaeden mit Klamotten, Touristensouveniers und smokingaccessoirs und Cafes. Nachdem wir uns mit einem Local unterhalten haben, schaerfte sich allerdings unsere Sichtweise auf das Geschehen. Er erzaehlte uns, dass sich die Gesellschaftsstruktur sehr geaendert hat, seit den 70er Jahren. Geld bestimmt das Lebensziel vieler Einwohner. Es gibt einige Schlaegereien und Diebstahl hier und da, da die Jugend nicht den Lebensstil und die Ideale ihrer Eltern weiterleben und nicht genuegend aeltere dagegen angehen. Er fuehlt sich aber trotzdem noch sehr verbunden mit Nimbin, da es Teile der alten Community immernoch gibt. Wie auch immer, es war einen Besuch wert und wir sind jetzt zurueck in Byron Bay. UND-es gibt neue Fotos!!!

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Byron Bay

Mit diesem Ort kann man sich anfreunden. Nicht zu gross, nicht zu klein, Strand, viele Cafes, nur ein bisschen teuer. Vom hiesigen Leuchtturm haben wir Wale entdeckt. Abends trauten wir unseren Augen kaum, als wir Leon, einen ‘Mitpicker’ aus Shepperton von vor 7 Monaten auf der Strasse wiedertrafen. Wie klein Australien doch eigentlich ist.